Umfeld
Mit intelligenten Recyclingkonzepten ergeben sich dank geringerem Energieverbrauch nicht nur Kosteneinsparungen, sondern vor allem können natürliche Ressourcen geschont werden. Gesetzliche, bautechnische und umweltrelevante Grundlagen für die effiziente Bewirtschaftung der Baustoffe sind heute in Graubünden weitgehend vorhanden.
Mengenverhältnisse
Ungefähr 500 Kilogramm Bauabfall fallen gemäss Hochrechnungen in der Schweiz pro Einwohner jährlich an. Etwa 35 bis 40 Prozent der Bauabfälle werden bereits heute recycliert, wobei beim Bauschutt der Anteil spürbar höher ist als beim Bausperrgut. Die daraus resultierende Menge entspricht ungefähr 4 bis 6 Prozent der in der Schweiz abgebauten Kiesmengen, wobei sich regional grosse Unterschiede ergeben. Theoretisch lässt sich Bauschutt fast zu 100 Prozent recyclieren. In vielen Fällen verursacht die Sortierung und das Aufbereiten von Bauschutt zu hohe Kosten, als dass sich eine breite Verwendung durchsetzen könnte. Dazu kommen zahlreiche Unsicherheitsmomente im Anwendungsbereich der verschiedenen Fraktionen. Man kann davon ausgehen, dass sich der Anteil der recyclierten Baustoffe in der Schweiz langfristig bei ca. 15 Prozent einpendeln wird und aus diesem Grund wird der Kiesabbau auch in Zukunft seine volkswirtschaftliche Bedeutung behalten.



